Landesgesundheitskonferenz 2013

»Modellprojekte in Kurzform
» Fotos


Vortäge und Workshops

»Vortag Dr. Hering
»Vortag Dr. Bruder
»Vortag Dr. Busch

»Vorträge des Workshop 1 - Beginn
»Zusammenfassung vom Workshop 1

»Vorträge des Workshop 2 - Angekommen
»Zusammenfassung vom Workshop 2

»Vorträge des Workshop 3 - Mittendrin
»Zusammenfassung vom Workshop 3

»Vorträge des Workshop 4 - Aushalten
»Zusammenfassung vom Workshop 4

»Vorträge des Workshop 5 - Gesundes Arbeit(s)Leben
»Zusammenfassung vom Workshop 5

Die Gesundheit erwerbsfähiger Menschen war am 21.11.2013
Thema der 6. Landesgesundheitskonferenz Sachsen-Anhalt. Unter dem Motto
„Gesund arbeiten, Gesund leben“ debattierten 215 Fachleute aus Gesundheitswesen, Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Der Gesundheitsminister Norbert Bischoff betonte „Arbeit ist ein zentraler Lebens und Entwicklungsraum des Menschen. Sie kann persönliches Wohlbefinden und Gesundheit fördern und damit nachhaltig Produktivität und Innovation sichern. Arbeit kann aber auch körperliche und psychische Beeinträchtigung zur Folge haben. Insoweit ist eine auf die Gesundheit und das Wohlbefinden ausgerichtete Personalpolitik in den Unternehmen erforderlich.“

Dies untermauerte auch Prof. Dr. Ralph Bruder vom Institut für Arbeitswissenschaft der TU Dar-mstadt in seinem Beitrag „Die Zukunft der Arbeits(lebens)welt: flexibel-individuell-nachhaltig“. Ausgewählte Daten zum Gesundheitszustand der arbeitsfähigen Bevölkerung präsentierte Dr. Markus Busch mit der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS). Dr. Thomas Hering vom Ministerium für Arbeit und Soziales ergänzte dies und legte den Fokus auf Herzkreislauf- und Psychische Erkrankungen in Sachsen-Anhalt.

Staatssekretärin Anja Naumann übergab Berufungsurkunden an sieben neue Modellprojekte, die sich u.a. die bessere gesundheitliche Betreuung von Auszubildenden, die Impflückenschließung bei Erwachsenen oder die bessere Unterstützung von Langzeitarbeitslosen mit gesundheitlichen Problemen zum Ziel gesetzt haben.

Die gelungene Posterausstellung sowie anregende Diskussionen in den themenspezifischen Work-shops erfüllten die Veranstaltung mit Leben. Im Fazit kann festgehalten werden, dass die altersspezifischen Arbeits- und Lebenswelten der Zielgruppe über unterschiedliche Ressourcen verfügen und verschiedenen Belastungen ausgesetzt sind. Aufgrund der immer deutlicher werdenden psychischen Belastungen besteht dringender Handlungsbedarf. Alle Vorträge, wissenschaftlichen Beiträge, Kurzbeschreibungen der neuen Modellprojekte als auch eine Zusammenfassung der Workshops können Sie nebenstehend beziehen. Desweiteren ist der Schwerpunktbericht „Gesundheit der arbeitsfähigen Bevölkerung in Sachsen-Anhalt“ über die Internetpräsenz des Ministeriums für Arbeit und Soziales (www.ms.sachsen-anhalt.de) beziehbar.